Hinweise/Tipps


Hier finden Sie nützliche Hinweise und Tipps!!!

Was tun wenn plötzlich versehentlich Daten gelöscht wurden?

  Erste Hilfe bei Datenverlust!

  Ihre Daten sind wichtig, daher gehen Sie kein Risiko ein und beachten Sie folgende Hinweise zum ersten Vorgehen:

1. Computer herunterfahren!

  2. Schalten Sie Ihr System so schnell wie möglich ab (wenn möglich mittels Betriebssystem „Herunterfahren“), um Folgeschäden an anderen Bauteilen und am Datenträger zu vermeiden.

  3. Defekte Datenträger nicht mehr anschliessen! Defekte an Datenträgern können sich durch weitere Tests (auch nur durch Leseversuche) verschlimmern. Jeder weitere Zugriff auf den betreffenden Datenträger erhöht das Risiko eines kompletten Datenverlustes.

Nehmen Sie nach dem Datencrasch Kontakt zu mir auf und schildern Sie das Problem. Sie haben die Möglichkeit den betroffenen Datenträger auszubauen und gut gepolstert an mich zu übersenden. Ich komme aber auch gern vor Ort und baue Ihre Hardware aus falls Sie sich das nicht zutrauen.


Tipp 1:

PC-/Notebook-Wartung

Durch regelmäßige Software-Updates, neue Zusatzprogramme und aktualisierte Treiber sammeln sich Unmengen nutzloser Dateien auf der Festplatte an. Der Computer wird dadurch langsamer und störungsanfälliger. Zeit, den digitalen Ballast abzuwerfen.

Schwer wiegender Ballast sind zum Beispiel temporäre Dateien, die sich im Lauf der Zeit im Windows-Ordner "Temp" ansammeln. Weg damit: Radikales Abspecken bringt den Rechner zum Rennen. Man findet diesen Ordner über "Start" und "Ausführen" und gibt in dem dann erscheinenden Dialogfenster den Befehl "temp" ein. Die daraufhin angezeigten Dateien können bedenkenlos gelöscht werden. Ebenso wie die Dateien in den Windows-Verzeichnissen "SNTUninstall" und "SNTServicePack" - allerdings nur dann, wenn sie älteren Datums sind.

Überflüssige temporäre Dateien kann man auch über die Suchen-Funktion von Windows ausfindig machen. Als Suchbefehle dienen dazu *temp, *.bak, *.old, *.sav oder *.sik. Die Ordner und Dateien mit diesen Endungen können anschließend von der lokalen Festplatte gelöscht werden. Am Ende der Aufräumaktion sollte allerdings das Leeren des Papierkorbs nicht vergessen werden. Denn bei jedem Löschvorgang werden die Dateien zunächst dorthin verschoben, befinden sich also weiterhin auf dem Datenträger.

Nutzen Sie dazu auch z.B. das empfohlene Tool "CCleaner"! Dieses finden Sie unter der Rubrik "Empfohlene Tools"!

Scheuen Sie sich nicht davor, die Windows-Updatefunktion zu nutzen. Diese bringt nicht nur Neuerungen auf Ihren PC sondern schließt auch Sicherheitslücken.

Es kann auch nicht schaden, einmal den PC aufzuschrauben und nachzusehen, ob das Innenleben nicht schon zu sehr eingestaubt ist. Denn Staub, welcher durch die rotierenden Lüfter für z.B. Grafikkarte, Prozessor usw. angezogen wird, macht diese nicht nur lauter, sondern auch störanfälliger. Wird z.B. ein Prozessor (CPU) nicht ausreichend gekühlt, steigt damit das Risiko einer Überhitzung und somit der Schädigung dieser Komponente. Dies gilt natürlich für alle PC-Komponenten. Moderne Prozessoren haben zwar ein integriertes Schutzsystem welches eine Schädigung verhindern soll, aber man muss es ja nicht darauf ankommen lassen. Auch steigt dabei der Energieverbrauch Ihres PC's erheblich und Strom ist heutzutage teuer! Die Komponenten sollten dann sorgfältig (z.B. mit einem weichen Pinsel) vom Staub befreit werden. Denken Sie jedoch immer daran, dass es sich bei den PC-Komponenten um sehr empfindliche Bauteile handelt. Beachten Sie bitte auch, dass eine Öffnung des PC-Gehäuses innerhalb einer Gewährleistungsphase einen Garantieverlust mit sich bringen kann! Wenden Sie sich dann diesbezüglich an Ihren Fachhändler oder beanspruchen Sie professionelle Hilfe! Gerne stehe auch ich Ihnen mit Rat und Tat zur Seite, wenn Sie es wünschen!


 Tipp 2:

Autostartordner Ausmistenund und temoräre Dateien entfernen

Autostartordner Ausmisten? Im Laufe der Zeit installieren Sie gewiss einige "Progrämmchen" auf Ihrem PC! Was dabei aber kaum jemandem auffällt ist, dass sich auch viele Programme in den Autostartordner einnisten. Das erkennen Sie daran, dass immer mehr tolle Symbole in Ihrer Startleiste erscheinen (links neben der Uhrzeit)! Das macht den PC langsam und man wundert sich, warum dieser plötzlich so lange zum Starten braucht!? Um diese, teils unnützen Einträge zu entfernen, ist das Tool "Revo Uninstaller" (zu finden unter "Empfohlene Tools") wiederrum sehr zu empfehlen. Damit können Sie problemlos, nutzlos mitstartende Programme einfach deaktivieren. Um Programme im Autostart zu deaktivieren, entfernen Sie einfach die Häckchen vor dem entsprechenden Eintrag. Solle etwas nicht so funktionieren, setzen Sie den Haken einfach wieder. Weiterhin sollten Sie hin und wieder einmal temoräre Dateien entfernen. Diese müllen Ihren PC nur zu und sind nicht wirklich von Nutzen. Nicht wundern, einige temporäre Dateien lassen sich nicht entfernen da sie in Benutzung sind (wie beispielsweise Dateien vom installierten Virenscanner).


Tipp 3:

Defragmentierung

Defragmentierung? Umso mehr Sie mit Ihrem PC arbeiten, umso mehr werden die Dateien "umhergewirbelt"! Zum Verständnis: 

Man muss natürlich nicht! Das System läuft auch ohne Defragmentierung! Allerdings mit der Zeit immer ein wenig langsamer. Das kommt daher, weil fast alle Dateisysteme die Festplatte in Sektoren einteilen. Das Eine macht größere, das Andere kleinere. Wenn Sie jetzt anfangen auf einer Festplatte viele kleine Dateien zu speichern und später einige davon löschen, werden die Sektoren dieser Dateien wieder frei! Sie liegen aber natürlich nicht mehr direkt hintereinander. Soweit noch kein Problem, wenn Sie aber nun noch anfangen größere Dateien als die ursprünglichen zu speichern, werden diese zuerst auf die frei gewordenen Sektoren geschrieben. Da sie aber nicht am Stück hineinpassen, sind diese neuen Dateien nun sozusagen fragmentiert. Wird eine solche Datei nun wieder gelesen, müssen die Einzelteile, die weit verstreut über die Plattenoberfläche liegen, erst wieder zusammengesucht werden. Das kostet Zeit! Da auf einer Festplatte normal viele tausende Dateien liegen und zum Teil bewegt werden, ist klar, dass diese mit der Zeit immer weiter zerstückelt werden. Beim defragmentieren werden nun die Dateien so umsortiert, dass jede wieder am Stück auf die Platte geschrieben wird. Nebenbei gibt es außer der Defragmentierung noch die Möglichkeit der Optimierung! Da werden Dateien von denen bekannt ist, dass sie immer direkt nacheinander gebraucht werden, auch auf der Platte direkt nacheinander angeordnet. Hierfür empfiehlt sich das Tool "IObit SmartDefrag" (zu finden unter "Empfohlene Tools")! Sie haben natürlich auch die Möglichkeit mit Windows eigenen Bordmitteln zu arbeiten. Die Windowseigene Defragmentierung braucht jedoch "Jahre" im Verhältnis zum empfohlenen Tool. Probieren Sie es doch einfach aus!

Beachten Sie jedoch! Defragmentieren Sie keine SSD-Festplatten!!!

Oft werde ich gefragt ob man eine SSD defragmentieren muss, sei es über die Windows-Standard-Möglichkeit oder extra Software zur Defragmentierung. Fakt ist: Eine normale HDD (Standard-Festplatte) sollte regelmäßig defragmentiert werden, weil die Festplatte sonst an Geschwindigkeit verliert. Der Schreib- und Lesekopf muss über die komplette Platte flitzen, um zu den erforderlichen Daten zu gelangen – mit einer Defragmentation werden die Daten ohne große Abstände aneinander gereiht. Weniger mechanischer Aufwand, höhere Zugriffszeiten!

Bei einer SSD gibt es keinen Schreib - oder Lesekopf, die Daten werden auf Speicherchips abgelagert und der Zugriff auf diese Dateien wird vom Controller gesteuert. Daher ist es im Prinzip egal, wo eine entsprechende Datei liegt, weil der Controller sich die Stelle / den entsprechenden Speicherort merkt und auf diesen ohne Verzögerung zugreifen kann.

Eine Defragmentation schadet einer SSD Festplatte eher – denn die Speicherzellen haben nur eine gewisse Kapazität an Schreibzyklen. Je weniger auf eine SSD geschrieben wird, desto länger kann diese benutzt werden. Aus diesem Grund sollte man keine Defragmentation mit einer SSD ausführen (beschädigt wird die Festplatte jedoch auch nicht, verliert nur an Lebensdauer).

Neuerdings montiert man SSD-Festplatten als Laufwerk für das Betriebssystem. Diese SSD - Festplatten können die Daten einfach schneller als herkömmliche Standard - Festplatten lesen/schreiben und sind somit merklich schneller! Da SSD-Festplatten im Verhältnis noch sehr teuer sind, installiert man letztlich beide Festplattenarten. Moderne Betriebssysteme und Defragmentierungsprogramme erkennen wenn eine SSD montiert wurde und schalten den sogenanntem Trimmbefehl für SSD's ein. Somit ist es kein Problem mehr beide Arten von Festplatten in einem System zu betreiben.


Tipp 4:

Steigern Sie die Geschwindigkeit Ihres PC oder Notebooks

Erhöhen Sie die Arbeitsgeschwindigkeit Ihres PC oder Notebook und gönnen Sie ihm mehr Arbeitsspeicher. Sobald die Arbeitsspeicher-Kapazität Ihres PC oder Notebook voll belegt ist, werden Ihre zu verarbeitenden Nutzdaten auf die wesentlich langsamere Festplatte zwischengespeichert. Dadurch entstehen bei der Arbeit sehr lange Ladezeiten, die auf Dauer lästig werden können. Mit größeren Speichermodulen erweitern Sie die Arbeitsspeicher-Kapazität und sorgen somit für ein flüssigeres Arbeiten mit Ihrem Computer. Bitte beachten Sie jedoch die maximal adressierbare Arbeitsspeicher-Größe bei 32bit Betriebssystemen (max. 4 GB), sowie, dass durch die Verwendung einer Onboard-Grafikkarte weiterer Speicher reserviert wird und so nicht für Anwendungen zur Verfügung steht. Gern bin ich Ihnen bei der Aufrüstung behilflich. Nehmen Sie einfach Kontakt mit mir auf.